| Originaltitel |
Le Rayon «U» |
| Erstveröffentlichungen |
Erste Version: Februar 1943 in Bravo #5/3.Jahrgang
Zweite Version: 30.April 1974 in Tintin #18/29.Jahrgang
Albumversion: 1974 |
| Copyright Deutschland |
September 1992 |
| Gesamtanzahl Seiten |
46 |
| ISBN |
3-551-01814-6 |
| Handlung |
Auf einer erdachten Welt, die durch die die feindlich gesinnten Staaten von Norlandia und Austradia geteilt wird, haben Professor Marduk und seine hübsche Assistentin Sylvia Hollis die ultimative Waffe erschaffen, den "U-Strahl", der den Norlandiern endlich den langersehnten Frieden bringen soll.
Um das dafür notwendige Mineral "Uradium" zu erlangen, brechen die beiden zusammen mit dem berühmten Entdecker Lord Calder und dessen Diener Adji zu einer Expedition in das unerforschte Hinterland von Norlandia auf, wo sie auf Dinosaurier, Riesenschlangen sowie einen Stamm von Menschenaffen treffen und sich außerdem der bösen Sabotageakte des austradischen Spions Dagon erwehren müssen... |
| Hintergrund |
- Dieses Album ist kein Blake & Mortimer, gehört aber mit zu E.P.Jacobs Gesamtwerk und hat aufgrund der Historie der Geschehnisse sowie des eindeutigen Einflusses auf die nachfolgenden Werke seinen Platz hier verdient.
- "Die U-Strahlen" wurden 1943 von Jacobs für die Comic-Zeitschrift "Bravo" erschaffen, um die Serie Flash Gordon abzulösen, deren Import nach Frankreich von den damaligen Besatzungsmacht während des zweiten Weltkriegs (also von Nazi-Deutschland) gestoppt worden war.
- Sie wurden danach zunächst 1966 in schwarz-weiß im Magazin "Phenix" wiederveröffentlicht.
- 1974 überarbeitete und recollorierte Jacobs die ganze Geschichte, die daraufhin in "Tintin" nochmals abgedruckt wurde.
- 1991 schließlich erschien sie im Albumformat.
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| Meine Meinung |
Ein hervorragendes Erstlingswerk. Farblich wunderbar abgestimmt, mit deutlich erkennbaren zukünftigen Anleihungen (Lord Calder sieht genau aus wie später Captain Blake, Dagon ist Olrik zum Verwechseln ähnlich und Professor Marduk könnte Mortimer mit etwas schwarzem Haarfärbemittel sein); desweiteren trifft man in "Das Geheimnis von Atlantis" auf viele ähnliche Eindrücke. Allein der gesamte Teil um den Menschenaffen-Stamm herum hätte etwas kürzer und straffer sein können, zumal die Tiere ziemlich übel aussehen. |
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