| Originaltitel |
Le Mystère de la Grande Pyramide, 1ère partie: Le Papyrus de Manéthon |
| Erstveröffentlichungen |
Vom 23.März 1950 in Tintin #12/5.Jahrgang
bis 28.Mai 1952 in Tintin #22/7.Jahrgang
(103 Seiten, in 14 Heften keine Veröffentlichung)
Albumversion: Oktober 1954 |
| Copyright Deutschland |
1978 |
| Gesamtanzahl Seiten |
54 |
| ISBN |
3-551-01981-9 |
| Handlung |
In Kairo, der Hauptstadt von Ägypten, dem Land der fast vollständig erhaltenen Gräber und Tempel aus über fünf Jahrtausenden, sind in einer Mumienhülle geheimnisvolle Papyri des berühmten Geschichtsschreibers Manetho gefunden worden, die auf eine bisher noch nicht entdeckte Kammer des Horus hinweisen, welche sich in der Großen Pyramide auf dem Plateau von Giseh befinden soll. Professor Ahmed Rassim Bey, der Direktor des Ägyptischen Museums, lädt seinen Kollegen und Freund Professor Philip Mortimer zu sich ein, um ihm bei der Entzifferung zu helfen. Doch es interessieren sich auch noch andere Personen für diesen sensationellen Fund, unter ihnen der Gehilfe des Konservators, Abdul, der mit äußerst zwielichtigen Gestalten in Verbindung steht, denn die Kammer soll in Verbindung mit dem sagenhaften Grabschatz des Pharao Echnaton stehen. Nachdem Mortimer knapp einem tödlichen Hinterhalt entkommen ist und auch noch die Papyri gestohlen werden, ruft er schließlich seinen alten Freund Hauptmann Francis Blake vom britischen Geheimdienst zu Hilfe. Doch dieser erscheint nicht wie angekündigt am Kairoer Flughafen... |
| Hintergrund |
- Die auf Seite 6 ff. wiedergegebenen Ansichten und Statuen aus dem Ägyptischen Museum in Kairo entsprechen der Wirklichkeit und sind in der Tat heute noch dort zu besichtigen
- Albert Weinberg (der u.a. Dan Cooper erschaffen hat) hat an diesem Album mitgezeichnet, und zwar an der Einführungsseite über die Pyramiden von Giseh sowie den Seiten im Ägyptischen Museum in Kairo
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| Meine Meinung |
Eine hervorragende Verquickung von Geschichte, Mythologie und Science-Fiction, wobei in diesem erste Band noch alles real ist bzw. sein könnte. Das Flair des Kairo der fünfziger Jahre ist haargenau getroffen, alle Details in den Zeichnungen sind der Wirklichkeit nachempfunden, und auch die Kolorierung trägt das ihrige dazu bei, daß man sich hier in die heißen staubigen Straßen dieser riesigen Metropole zurückversetzt fühlt. |
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