| Originaltitel |
L'Enigme de l'Atlantide |
| Erstveröffentlichungen |
Vom 19.Oktober 1955 in Tintin #42/10.Jahrgang
bis 19.Dezember 1956 in Tintin #51/11.Jahrgang
Albumversion: Oktober 1957 |
| Copyright Deutschland |
1981 |
| Gesamtanzahl Seiten |
62 |
| ISBN |
3-551-01987-8 |
| Handlung |
Bei einem Urlaub auf São Miguel, der "Grünen Insel" der Azoren mitten im Atlantik, macht Mortimer bei geologischen Forschungen im Vulkantal von Furnas eine erstaunliche Entdeckung. Als er und sein eilig herbeigerufener Freund Blake eine Höhle erneut untersuchen, werden sie durch ein Unwetter von der Außenwelt abgeschnitten und landen schließlich in Atlantis, welches nach einer durch einen Riesenkometen ausgelösten Sintflut tief unter der Erde neu gegründet wurde. Dort geraten sie mitten in eine Verschwörung gegen den Basileus und seinen Neffen, Prinz Ikaros, und treffen auch ihren alten Erzfeind Olrik wieder... |
| Hintergrund |
- Gemäß der Publizierreihenfolge von Carlsen in Deutschland hat dieser Band erst die laufende Nummer 7 und käme damit zwischen "Die teuflische Falle" und "Die 3 Formeln des Professor Sato". In Wirklichkeit jedoch ist er sowohl vom Originalveröffentlichungsdatum als auch von der inneren Chronologie her zwischen "Das Gelbe M" und "SOS Meteore" anzusiedeln, müßte also eigentlich die Nummer 4 tragen. Nur Carlsen allein weiß wohl, was diese Veröffentlichungsstrategie damals bewirken sollte...
- Verknüpfungen mit Jules Verne's "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" sind sicher nicht zufällig
- Dieser Band war mein allererster Kontakt mit Blake & Mortimer, ich bekam ihn irgendwann Anfang der 80er Jahre zu Ostern von meiner Mutter geschenkt - God alone knows, wie sie darauf gekommen ist, aber es hat devinitiv mein Leben verändert...
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| Meine Meinung |
Auch hier 12 von 12 möglichen Punkten, es stimmt wieder alles, Story, Zeichnungen, Farben, Texte - superb. Sicherlich der Höhepunkt in Jacobs' Schaffensphase, die Zeit zwischen dem Gelben M und SOS Meteore, mit atmosphärisch so dichten Geschichten, daß es einem fast den Atem raubt. Selbst wenn er hierbei etwas von sich selbst (Urwald mit riesigen bizarren Pflanzen, ähnlich wie in Die U-Strahlen) und wie o.g. von Jules Verne räubert - wenn so ein Ergebnis dabei herauskommt, so sei ihm alles verziehn. |
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